Melde dich jetzt an
kostenfreier Newsletter ->
Blog-Thumbnail mit dem Titel „Für wen funktioniert Google Ads – und für wen nicht?“. Der Text ist in großen weißen Buchstaben zentriert auf einem dunklen Hintergrund mit dezentem Gittermuster dargestellt. Oben links befindet sich ein Profilbild von Clara Scheuring, unten links steht quik-services.de und oben rechts die Angabe 2K26.

So entwickeln sich Google Ads in 2026 weiter

Das Upgrade für die Suche: Was hinter AI Max steckt, warum Google 27 % mehr Conversions verspricht und weshalb mein Praxistest nach dem ersten Hype drastisch einbrach.

Clara Scheuring Profilepicture
Geschrieben von
Clara Scheuring

Automatisierung in Google Ads ist nichts Neues.

Smart Bidding. Broad Match. Performance Max.

Und seit 2025: AI Max für Suchkampagnen.

Google verspricht mehr Reichweite, bessere Anzeigen und höhere Conversion-Zahlen – bei ähnlichen Kosten. Klingt nach einem No-Brainer.

Aber was steckt wirklich dahinter?

Für wen kann sich ein Test lohnen?

Und was ist meine Meinung?

Bevor wir darüber sprechen, wann und wie du AI Max testen solltest, schauen wir uns erst einmal an, was AI Max überhaupt ist und was Google offiziell verspricht.

Was ist AI Max eigentlich?

AI Max ist eine KI-Erweiterung für klassische Suchkampagnen in Google Ads.

Wichtig:

Es ist kein eigener Kampagnentyp wie Performance Max.

Stattdessen ist es ein Upgrade, das du in bestehenden Suchkampagnen aktivieren kannst. Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit von KI stärker in Search zu integrieren – ohne dass du dein komplettes Setup umbauen musst.

AI Max greift dabei in drei zentrale Bereiche ein:

Kurz gesagt:

Weniger manuelle Steuerung.

Mehr algorithmische Entscheidung auf Basis der Userdaten.

Was verspricht Google konkret?

Wir sehen schon seit einiger Zeit, dass sich das Suchverhalten von uns verändert hat. Es gibt jeden Tag [3,5 Milliarden Suchanfragen weltweit. 15 %](https://seo-ag.de/seo-blog/google-aktuelle-zahlen-zum-taeglichen-suchvolumen#:~:text=So verzeichnet Google 3%2C5,Suchanfragen liegt bei über 50 %25.) davon wurden so noch nie vorher gestellt. Also ganze 525 Million Suchanfragen. Jeden Tag.

Google musste also eine Lösung dafür entwickeln, dass Keywords alleine nicht reichen, um Suchanfragen zu bedienen. Hier kommt Keywordless-Search ins Spiel. Ein großer Schritt in diese Richtung war der Launch der Performance-Max-Kampagne, der schrittweise in 2021 begann. Auch hier läuft das Targeting nicht über klassische Keywords sondern über Nutzerdaten, Interessengruppen oder besuchte Webseiten. Im Unterschied zur Suchkampagne bedient sich die Performance-Max-Kampagne am gesamten Google Portfolio und spielt über alle Plattformen hinweg aus.

Klassische Suchkampagnen wurden immer noch von Keywords in verschiedenen Matchtypes getriggert. Nun kommt AI Max als Upgrade oder verbindendes Glied zwischen “alter” Suchkampagne und “modernem” Suchverhalten.

Laut Google soll AI Max:

Das Ziel:

Mehr Conversions oder höherer Conversion-Wert – bei vergleichbarem CPA bzw. ROAS.

Google spricht von durchschnittlich 14 % mehr Conversions bzw. 14 % höhrerm Conversion-Wert (und in bestimmten Fällen sogar durchschnittlich 27 % mehr Conversinos bzw. 27 % höherem Conversion-Wert). Aber natürlich gelten diese Zaheln vor allem für Konten mit klaren Signalen und ausreichendem Datenvolumen (=hohem Budget).

Die Idee dahinter:

Nicht mehr nur Keywords matchen – sondern Intention verstehen.

Natürlich gibt es auch bei AI Max gewisse best practices, wann es Sinn macht es zu testen und wann nicht.

Wann du AI Max nicht testen solltest

1. Zu wenig Conversion-Daten

AI-Systeme leben von Signalen.

Wenn dein Konto:

… dann fehlt der KI die Lernbasis.

Ohne ausreichend Conversion-Volumen optimiert AI Max ins Leere.

2. Unsicheres oder fehlerhaftes Tracking

Bevor du AI Max aktivierst, muss dein Tracking:

Wenn dein Tracking nicht 100 % zuverlässig ist, lernt das System auf falschen Daten. Und falsche Daten bedeuten falsche Optimierung.

3. Keine stabile Basis-Performance

AI Max ist kein Rettungsanker.

Wenn deine Kampagnen:

… dann wird AI Max diese Probleme nicht lösen – sondern skalieren.

In welchen Fällen AI Max sinnvoll sein kann

Wenn du AI Max ernsthaft testen willst, brauchst du ein sauberes Setup. Und vor allem genügend Daten.

1. Ausreichendes Datenvolumen

Je stabiler dein Konto, desto aussagekräftiger dein Test.

2. Enges Monitoring

Ein AI-Max-Test darf kein „Wir schalten es einfach mal ein“ sein.

Über AI Max werden zu 100 % am Anfang auch Anfragen reinkommen, die du lieber nicht hättest. Das verspreche ich dir. Was du also gewährleisten musst, bevor du mit einem test startest ist:

So solltest du AI Max testen

Meine Empfehlung für einen sauberen Test:

  1. Baseline definieren (4 Wochen Daten)
  2. Klare KPI festlegen (CPA / ROAS / Conversion-Rate)
  3. Nur eine Variable ändern (AI Max aktivieren)
  4. Budget konstant halten
  5. Ca. 4 Wochen laufen lassen
  6. Keine parallelen Strukturänderungen

Und ganz wichtig:

Tracking während des Tests nicht verändern

Keine Conversion-Aktionen hinzufügen

Keine Zielwerte drastisch anpassen

Sonst vergleichst du Äpfel mit Birnen.

Meine Erfahrung

Ich habe AI Max zum ersten mal in 2025 gestestet und war überhaupt nicht begeistert. Damals war es noch zu frisch und das hat man bei eigentlich allen neuen Google Launches beobachtet: Sie kommen halbfertig raus und entwickeln sich dann erst durch die Nutzung der User weiter.

Also dachte ich dieses Jahr ich gebe dem ganzen nochmal eine Chance. Wie beschrieben, habe ich in einem größeren Account getestet mit einer ordentlichen Anzahl an Conversions und ca. 3.000 € Ad Spend pro Tag.

Und wie von Google beschrieben haben wir in den ersten 2 Wochen des Tests 25 % Uplift der Conversions gesehen. Alles top also!

Da mit so viel Budget eine große Datenmenge generiert wird, habe ich den Test beendet und AI Max in den Suchkampagnen übernommen. Doch dann plötzlich der Einbruch. Ganze 60 % weniger Conversions.

Woran es genau lag, kann ich nicht sagen. Allerdings habe ich die gleiche Erfahrung auch von anderen Freelancern gehört. Scheint also, als wäre Google bei AI Max doch noch nicht so weit, wie sie es kommunizieren.

Ähnliche Beiträge bei quik

Ein Grafik-Post von Felix Schmitz mit dem Titel „Das würde ich 2026 beim Aufbau einer digitalen Plattform anders machen“. Der Text ist in einer Mischung aus fetter serifenloser Schrift und kursiver Serifenschrift auf einem dunklen Hintergrund mit dezentem Rastermuster gestaltet. Oben links ist ein Profilbild von Felix Schmitz zu sehen, unten links das Logo von „quik-services.de“ unter der Rubrik „Entrepreneurship & Technology“.

Das würde ich 2026 beim Aufbau einer digitalen Plattform anders machen

Meine digitale Plattform hatte PMF, konnte aber nicht skalieren. Ich zeige dir, warum Business Design entscheidend ist – und wie du es besser machst.

Artikel lesen ->
Infografik-Header: Warum der Standort deine Google Ads Kosten beeinflusst – Blogbeitrag von Clara Scheuring über CPC-Unterschiede und Geo-Targeting.

Warum dein Standort deine Google Ads Kosten stärker beeinflusst als du denkst

Warum sind Klicks in München teurer als in Fulda? Erfahre, wie Wettbewerb & Kaufkraft deine Google Ads Kosten steuern und wie du dein Budget optimierst.

Artikel lesen ->
Dunkles Header-Bild mit dem Titel ‚Die 5 größten Fehler beim Aufbau deiner Webseite‘ in einer Kombination aus serifenloser und kursiver Serifenschrift. Oben links ist ein Profilbild von Lennart Wächter zu sehen, unten links das Logo von quik-services.de.

Die 5 größten Fehler beim Aufbau deiner Webseite

Deine Webseite bringt keine Leads? Vermeide diese 5 Fehler beim Webseitenaufbau. Inkl. Checkliste für mehr Kundenfokus, bessere Performance und klare Vision.

Artikel lesen ->
Die quik UG (haftungsbeschränkt) schafft Systeme für dein digitales Wachstum. Wir arbeiten einfach, nachhaltig und systematisch – und ersetzen Zufall durch Planbarkeit. Egal ob im Marketing oder bei deinen unternehmerischen Prozessen: Wir bauen Assets, die dauerhaft für dich funktionieren.