Hands On Mentalität: Warum ich das Gymnasium verlassen habe
Reine Theorie war noch nie mein Ding. Deshalb habe ich mich schon früh bewusst dazu entschieden, das klassische Gymnasium gegen ein Berufskolleg für Wirtschaft einzutauschen. Mir fehlte der Bezug zur Praxis. Ich wollte verstehen, wie Wirtschaft in der echten Welt wirklich funktioniert.
Ein Teil dieses Weges: 16 Wochen Praktikum, außerhalb meiner Heimatstadt Köln. Ob im Energieunternehmen in Berlin, bei einem Immobilienmakler auf Mallorca oder hinter der Kasse eines Souvenirshops in Irland. Ich musste lernen, mich schnell in völlig fremde Umgebungen, Kulturen und Branchen einzuarbeiten. Genau diese Hands On Mentalität bringe ich heute jeden Tag in den Aufbau meines Startups ein.
Etwas Neues aufbauen
Ich liebe es, Dinge von Null aufzubauen. 2023 habe ich meine Begeisterung für digitale Geschäftsmodelle in die Tat umgesetzt und mithilfe von No Code Plattformen eigene Webanwendungen entwickelt. Parallel zu meinem Studium habe ich in den Semesterferien aus ersten Ideen zwei konkrete Projekte gebaut, die insgesamt über 300 Nutzer gewinnen konnten.
Für meine persönliche Reise war das ein riesiger Sprung. Ich saß an der Entwicklung ganzer User Interfaces, habe Prozesse automatisiert und meine ersten eigenen Marketing Kampagnen gefahren. Diese Learnings haben mein heutiges Fundament als Unternehmer gelegt.
Build in Public: Einfach mal machen
Parallel zu meinen ersten eigenen Web Projekten kam ein weiterer Gedanke auf: Warum meine Erfahrungen eigentlich für mich behalten? Inspiriert durch eine Vorlesung stellte ich mir eine simple Frage: Warum nicht einfach anfangen, transparent zu dokumentieren, was ich so mache?
Genau so startete ich mein Personal Branding auf LinkedIn. Dass heute rund 7.500 Menschen den Weg von Felix Schmitz verfolgen und ich monatlich über 10.000 Personen erreiche, hätte ich damals nie gedacht. Echte Transparenz und der Mut zum Unperfekten zahlen sich aus.
Felix goes Startup
Für mich gab es schon immer einen wichtigen Unterschied: Ich will nicht einfach nur selbstständig sein, ich will ein echtes Unternehmen aufbauen. Als Founder Associate beim AI Club lerne ich derzeit aus erster Hand, was es in der Praxis wirklich heißt, eine Firma zu führen, strategisch aufzubauen und zu skalieren.
Trotz dieses intensiven Startup Alltags absolviere ich parallel meinen Master im Studiengang Unternehmertum. So verknüpfe ich die praktischen Erfahrungen an der Seite des Gründers mit der passenden Theorie und Methodik.