Welche Zahlen meiner Website sollte ich kennen?
Die wichtigste Zahl sind Anfragen, also Formulare, Anrufe und Terminbuchungen. Dazu kommen die Conversion-Rate, die Besuche nach Kanal, deine stärksten Einstiegsseiten und aus der Search Console die Klicks und Impressionen bei Google. Ein Blick pro Monat reicht. Achte auf Entwicklungen über mehrere Monate statt auf einzelne Ausschläge.
Hilft auf Stufe 2: Online, aber still1 Anfragen
Das ist die Zahl, um die sich alles dreht. Wie viele Formulare, Anrufe, WhatsApp-Nachrichten und Termine kamen über die Website? Voraussetzung ist, dass du sie sauber misst. Gleiche die Zahl ab und zu mit deinem Postfach ab.
2 Conversion-Rate
Das ist der Anteil der Besuche, die zu einer Anfrage führen. Beispiel: 500 Besuche und 10 Anfragen ergeben 2 Prozent. Welcher Wert gut ist, hängt stark von Branche und Angebot ab. Wichtiger als ein Vergleichswert ist, dass deine eigene Rate über die Zeit steigt.
3 Besuche nach Kanal
Woher kommen die Besucher: aus der Google-Suche, über Anzeigen, LinkedIn, E-Mail oder direkt? Und welcher Kanal bringt die meisten Anfragen? Damit die Zuordnung stimmt, brauchst du UTM-Links für Posts und Mails.
4 Einstiegsseiten
Auf welchen Seiten landen Besucher zuerst? Oft ist das nicht die Startseite, sondern eine Leistungsseite oder ein Artikel. Diese Seiten verdienen deine Aufmerksamkeit: klare Texte und ein sichtbarer Weg zur Anfrage.
5 Sichtbarkeit bei Google
Aus der Search Console kommen Klicks, Impressionen und die durchschnittliche Position. Steigen die Impressionen, findet Google dich für mehr Suchanfragen. Steigen die Klicks nicht mit, lohnt ein Blick auf Seitentitel und Beschreibung.
Eine einfache Monatsroutine
Trag die fünf Werte einmal im Monat in eine Tabelle ein. Nach drei bis sechs Monaten erkennst du Muster. Einzelne Ausreißer, etwa durch Ferien oder einen viel geteilten Post, solltest du nicht überbewerten.
Für Google Ads gelten eigene Kennzahlen. Die erklärt der Artikel Die 7 wichtigsten Google Ads Kennzahlen.