Wie schreibe ich eine gute Google-Anzeige?
Eine gute Suchanzeige greift den Suchbegriff auf, nennt einen klaren Nutzen und sagt, was als Nächstes passiert. Bei responsiven Suchanzeigen schreibst du bis zu 15 Titel mit je 30 Zeichen und bis zu vier Beschreibungen mit je 90 Zeichen. Google kombiniert sie selbst. Ergänze Assets wie Sitelinks und Anrufe und prüfe regelmäßig, welche Texte wirken.
Hilft auf Stufe 3: Anfragen, aber zufälligWie eine Suchanzeige aufgebaut ist
Die Standardform heißt responsive Suchanzeige. Du lieferst mehrere Titel und Beschreibungen. Google testet die Kombinationen und zeigt die passendsten. Zu sehen sind dann bis zu drei Titel und bis zu zwei Beschreibungen.
1 Den Suchbegriff aufgreifen
Wer „Steuerberater für Gründer“ sucht, sollte genau das in einem Titel lesen. So erkennt er sofort, dass er richtig ist. Plane pro Anzeigengruppe ein Thema mit ähnlichen Suchbegriffen.
2 Nutzen statt Selbstbeschreibung
„Ihr Partner seit vielen Jahren“ sagt wenig. Besser ist, was der Kunde bekommt: „Termin noch diese Woche“ oder „Antwort am selben Tag“. Schreib nur, was du wirklich einhältst.
3 Beweise und Unterschiede
Was spricht für dich? Bewertungen, Erfahrung, Region, Spezialisierung. Ein Titel kann zum Beispiel deine Sterne bei Google nennen, wenn die Zahl stimmt und aktuell ist.
4 Klare Handlungsaufforderung
Sag, was als Nächstes passiert: „Jetzt Termin buchen“, „Kostenlos anrufen“ oder „Angebot anfordern“. Die Zielseite muss genau diesen Schritt anbieten.
5 Vielfalt statt Wiederholung
Schreib möglichst unterschiedliche Titel. Mischen kann Google nur, was sich unterscheidet. Hefte Titel nur dann an eine feste Position, wenn es nötig ist, etwa für Pflichtangaben.
6 Assets ergänzen
- Sitelinks: zusätzliche Links zu Unterseiten
- Zusatzinformationen: kurze Vorteile wie „Vor Ort in Köln“
- Anruf-Asset: deine Telefonnummer direkt in der Anzeige
Assets machen die Anzeige größer und geben mehr Gründe zum Klicken.
7 Auswerten
Nach einigen Wochen zeigt Google, welche Titel oft ausgespielt werden. Ersetze schwache Texte. Entscheidend ist am Ende nicht die Klickrate, sondern die Zahl der Anfragen.
Wie du die passenden Suchbegriffe findest, steht im Artikel Keyword-Recherche für Google Ads. Welches Budget du einplanst, erklärt Wie viel Budget brauche ich für Google Ads.